Bilder und Bericht V├ęsenaz

26.05.2013 11:06:00
Einladung   Fotos



Pfingsten naht und somit auch unser neues Treffen des Wohnmobilclubs. Der geheime oder offizielle Wunsch von unserem Vize Urs geht in Erfüllung. Genf der letzte Kanton, in welchem wir noch kein Treffen hatten wird angepeilt.

Am Freitag 17.5.13 treffen die ersten auf dem Camping Vesenaz ein. Leider regnet es immer wieder, das veranlasst die ersten am Samstag nach unserer Ankunft bereits wieder abreisen möchten. Aber eben so einfach ging das nicht, er steckte so fest, sank immer weiter im Morast fest und die Räder drehten sich wie in der Schmierseife. Doch ein hilfsbereiter Nachbar zog ihn aus dem Sumpf!

Im Campingpreis war das Ticket für den öffentlichen Verkehr in Genf inbegriffen. Das wurde natürlich ausgiebig genützt.

Am westlichen Ende des Lac Leman liegt die 2.schönste Stadt nach Zürich, genannt Genf. Für unsere Verhältnisse eine Grossstadt mit 194 000 Einwohnern in enger Nachbarschaft zu Frankreich. Die frühesten Siedlungsspuren in dieser Gegend reichen in die Steinzeit zurück. Im 4. Jahrhundert christianisiert, kam der Ort 443 unter die Herrschaft der Burgunder, später ging er an die Franken und 1032 an den deutschen Kaiser. 1532 erfasste die Reformationsbewegung die Stadt an der Rhone, und Calvin machte sie zum Zentrum des neuen Glaubens. 1584 wurde der erste Bund mit Bern und Zürich geschlossen. 1798 besetzten die Franzosen Genf und nach dem Sturz Napoleons wurde die Stadt 1815 als 22. Kanton in die Eidgenossenschaft aufgenommen.
  • der europäische Sitz der UNO / EFTA und viele weiter internationaler Organisationen
  • sicher mehr als 30% Ausländeranteil
  • das Wahrzeichen von Genf ist natürlich die majestätische Wasser- Fontäne Jet d‘ au
  • auf dem höchsten Punkt der Altstadt die Kathedrale St. Peter vom Turm aus herrliche Aussicht über die ganze Stadt und den Genfersee
  • Basilika Notre Dame
  • Rathaus mit gepflästerter Rampe in der Art einer Wendeltreppe, in einem eckigen Turm, auf der früher die hohen Beamten zu Pferd in die oberen Stockwerke gelangten.
  • Blumenuhr im englischen Garten
Nach unserer Rückkehr wurden wir mit einem Aperitiv überrascht. Moser Rene feierte seinen 65.Geburi. Wir hatten richtiges Wetterglück. Die Sonne schien und auch am nächsten Tag beim Apero vom Club spendiert, es war wirklich toll. Abends regnete es dann wieder und am nächsten Morgen hatten welche wieder einige Mühe, selbständig aus der Wiese zu fahren. Mit Hilfe der Nachbarn und Kollegen die zogen oder schoben, gelang es aber allen 23 Fahrzeugen den Camping zu verlassen und Heimreise oder Weiterreise in die Ferien, unter die Räder zu nehmen.